Jascur, Juraj: Die heimliche Liebe in Deutschland - MoKo-Verlag

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Jascur, Juraj: Die heimliche Liebe in Deutschland

Bücher > Roman

Jérome Fournier ist ein dreiundvierzigjähriger Bibliothekar, der noch nicht über das Trauma seiner Kindheit hinweggekommen ist. Ganz zufällig stösst er auf ein Mathematikbuch. Er erinnert sich an den Name seines Autors. Es handelt sich um eine Frau, die er als Kind gekannt und schon damals geliebt hatte. Tragischerweise fand er niemals den Mut, ihr seine Liebe zu gestehen. Sie weiss nicht einmal, dass er existiert. Doch er ist von ihr besessen. Schon als Kind war er ein Besessener, der sie heimlich beobachtete. Selbst als gestandener Mann muss er sich eingestehen, dass er immer noch nicht den Mut aufzubringen vermag, sich ihr zu öffnen. Er beschliesst, ein Buch zu schreiben. Im Rahmen seiner Recherchen schafft er es, sie auf sehr distanzierte und förmliche Weise anzusprechen. Er kontaktiert auch zwei Männer, Hans und David. Sie spielten eine grosse Rolle in Melanies Leben. Jérome beobachtete das Dreiergespann sehr lange und intensiv. Die vier Personen, Jérome, Melanie, Hans und David treffen sich mehrere Male, um Gedanken und Gefühle auszutauschen. Dabei tauchen sie unweigerlich in ihre eigene Vergangenheit ein.

Vorgestellt im Bücherkarussel.




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1 Kommentar

Astrid Leutholf
2021-09-04 10:28:32
JURAJ JASCUR
DIE HEIMLICHE LIEBE IN DEUTSCHLAND

Jérome Fournier, 1907 in Paris geboren, 1913 mit seinen Eltern nach Deutschland immigriert, geht wie jeden Tag seiner Arbeit nach. Er sortiert Bücher und ordnet sie an der für sie vorgesehenen Stelle ein. Er ist Bibliothekar in einer kleinen Bibliothek, und auch wenn er seinen Beruf nicht über alles liebt, so führt er ihn doch gewissenhaft aus, denn er gibt ihm Halt, scheint seinem Leben so etwas wie einen Sinn zu geben.
Es ist kurz vor 14 Uhr und er greift nach dem nächsten Buch. „Eine unsichtbare Welt“, so der Titel einer Art mathematischen Wegweisers. Da trifft es ihn wie ein Blitz aus heiterem Himmel - der Name der Autorin, Melanie Böhm.
Mit diesem Moment ändert sich Jéroms ganzes Leben. Das Kleeblatt David Kun, Hans Schmidt, Melanie Böhm und das von den anderen meist nur am Rande wahrgenommene vierte Kleeblatt Jérome Fournier.
Melanie Böhm – das Mädchen, das er immer schon geliebt hat. Der Name auf dem Buchrücken öffnet ein Fenster in eine Welt, die auch nach zwei Kriegen immer noch besteht. Wie aber ist es mit dem Kleeblatt, wer waren, wer sind sie, leben sie noch, wo sind sie?
Jérome beginnt eine Suche, die schmerzhafter nicht sein könnte, und die doch letztlich alles enthüllt. Ein wunderbares Buch über vier junge Menschen – Getriebene und Treibende, Schluckende und Verschluckte in den wohl unsäglichsten Jahren deutscher Geschichte.
 
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